Dann der Heimweg. Menschenscheu die Gesichter, Fenster, eingeengt, vergraut und backsteinrot, die Häuser, einsam grüne Bäume. Eine Straßenbahn summt vorbei. Da sitzen noch zwei an der Haltestelle bei Haniel. Schweigsam, glühende Stummel. Der Weg zur Lunge geteert wie die Straße. Plötzlich: Eine handvoll Wörter „Wird wohl kein netter Abend.“ Da wird genickt – das genügt; und Wind verweht Wörter wie Wahrheiten. Sie wissen es beide. Rauchen und Schweigen und Starren: Den blauen Quallen hinterher. Der andere nickt. „Bald ist es vorbei.“ Rauch verfliegt und Zigaretten verglühen auf dem Asphalt. Nichts weiter mehr. Sie schicken Blicke zur Zeche zurück, warten, gemeinsam, gebückt – befallen von der Leere. Gemeinsames Starren, wortlos, ortlos die Augen, doch Zweisamkeit hilft gegen nichts. Zuletzt fallen Wörter, Wörter über Tage unter der Erde. Leise. Dann: Verstummen.
Hier, am Ort, an dem Wörter keine Heimat mehr besitzen. Und die Bahn sammelt sie ein. Und Haniel träumt leer gen Ende.