Wenn du die Siebstrahlen der Sonne siehst schimmern, wie sie durch Wolkenhügel fern und himmelabwärts fallen, dann wahrscheinlich auf einer der vielen vollen Straßen fahrend, im Feierabendverkehr halb sechs, und hoffentlich auf dem Heimweg zu dem Menschen, der dich liebt.
Wenn du dir am Sommerufer des Baggersees die Augen ertränkst, in der gnadenlosen Schönheit dieses Momentchen Lebens, dann hoffentlich nicht allein an dein Stadtrad gelehnt, sondern Arm in Arm mit dem Menschen, der dich liebt.
Und wenn du nachts durch die furchtbar schönen Straßen schlenderst, betrunken oder nüchtern oder ganz allein mit dem Kopf in den Wolkensternen, in Dortmund, Bochum oder anderswo, dann schau nicht bloß auf die Fassaden dieser Welt und horche den Dingen, die dahinter sein könnten, sondern mache dich auf den Weg, zu dem Menschen, der dich liebt, und der auf dich wartet und sei dankbar, wenn du es kannst.